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Christian Gode: LUX

Eröffnung: Freitag, 21.07.2017, 19 Uhr

Ausstellung: 22.07.- 03.09.2017

Christian Gode konzentriert sich auf die Diagonale - und dies sowohl im additiven als auch im subtraktiven Verfahren: mit Tape, Farbe, Folie oder mit Teppich auf Asphalt. Selbst vorhandene Wände werden für seine Untersuchungen zerschnitten und neu platziert. Das klingt zunächst nach dem einfachen Durchdeklinieren eines Prinzips in verschiedenen Situationen. Dahinter steckt allerdings ein konzeptueller und genauer Konstruktionsprozess, ein Arbeiten mit der Teilung des Raumes und der Fläche und der daraus resultierenden konsequenten Wahl des verwendeten Materials und der Farben.
Godes Arbeitsweise kann man historisch bei der geometrischen Sezierung von Räumen verorten, wie es die Künstler des de Stijl oder des Konstruktivismus vorbereitet haben. Besonders die Nähe zu den rationalen Prinzipien der Concept und Minimal Art sind offensichtlich. Doch was ist der Reiz seiner Arbeiten heute? Jede seiner Intervention erzielt einen neuen, dynamischen Effekt, der den umgebenden Raum einer Metamorphose unterwirft. So arbeitet Gode für TYSON mit Neonröhren, um die Bedeutung der konstruktiven Linie und die räumliche Ausgestaltung der Architektur zu betonen und gleichzeitig in neue Positionen zu verschieben. Parallel erschafft Gode einen direkten Bezug zum umgebenden Urbanismus, der die ideelle Grundlage der Moderne im 20. Jahrhundert bildete und zugleich einen Charakter von sperriger Coolness hervorruft.
Zur Ausstellung gibt es eine Edition.

www.christiangode.de


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